Was ist betreubares Wohnen?

Betreubares Wohnen sind Wohn-Häuser für ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigung.

 

  • Beim betreubaren Wohnen haben die Menschen ihre eigene Wohnung und können selbstständig leben.
  • Betreubares Wohnen ist eine besondere Wohnform für ältere Menschen, für die Selbstständigkeit, Selbstbestimmtheit und Sicherheit wichtig sind.
  • leichtem Hilfe- und Betreuungsbedarf
  • Wenn die Bewohnerinnen und Bewohner Unterstützung oder Hilfe brauchen, wird eine passende Unterstützung organisiert.
  • Kranken-Pflege
  • helfen beim Putzen
  • Mittagessen

Zielgruppe sind im Besonderen:

  • Ältere Menschen (über 70-jährige)
  • Menschen mit leichtem bis mittlerem Pflegebedarf (Pflegegeldbezug, Rollstuhlfahrer)
  • Über 60-jährige mit schlechter Wohnsituation (kein Lift, schlechte Heizung, entlegene Lage)
  • Ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung, die über Empfehlung der Mobilen Dienste aufgrund einer besonderen sozialen Situation vorgeschlagen werden.

 

Um ein gewisses Maß an Sicherheit zu gewährleisten, ist die Anmeldung der Rufhilfe (Einzeltarif 18,17 Euro/Paartarif für zwei Handsender 22,17) sowie die Bezahlung des Betreuungszuschlages für die Ansprechperson von ca. 60 Euro monatlich verpflichtend.

Ansprechpersonen

Die Ansprechperson wird überwiegend von jener Organisation gestellt, die im Sozialsprengel vom Sozialhilfeverband oder der Statutarstadt vertraglich mit den Mobilen Diensten beauftragt wurde.

 

Die Ansprechperson ist für das Grundservice, wie z.B. für Beratung und Vermittlung von weitergehenden Hilfen und für die Innen- und Außenbeziehungen der Mieterinnen und Mieter des Hauses zuständig. Für diese Leistung wird von der jeweiligen Organisation der monatliche Betreuungszuschlag eingehoben. Hat jemand regelmäßigen Hilfe- und Betreuungsbedarf, so wird dieser durch die jeweiligen Mobilen Dienste, die über den Sozialhilfeverband bzw. die Statutarstadt und das Land mitfinanziert werden, geleistet (Mobile Betreuung und Hilfe, Hauskrankenpflege). Weiters stehen Angebote wie z.B. Essen auf Räder, Wäscheservice, Einkaufsservice,..... zur Verfügung, die jedoch gesondert zu bezahlen sind.

 

Ist eine Betreuung durch mobile Dienste nicht mehr möglich, so kann eine Übersiedlung in ein Alten- und Pflegeheim notwendig werden.